Immer wieder berichten mir junge Lehrkräfte, dass sie mit der Kündigung hadern weil sie für sie so verlustreich in der Altersvorsorge sei. Und dann sei da ja auch noch das Altersgeld. Da müsse man ja unbedingt die 5 Jahre im Dienst voll machen, um einen Anspruch zu erwerben.
Hier muss ich ganz klar sagen: Lass die Kirche im Dorf. In den ersten Dienstjahren geht es um Peanut-Beträge! Das hört niemand gerne, weil man ja die Pension für den goldenen Gral hält, ABER: In deinen ersten Dienstjahren ist dein Anspruch minimal. Und zwar so minimal, dass wir über niedrige dreistellige Beträge sprechen!
Aus meiner Sicht lohnt es Sicht ÜBERHAUPT nicht, länger im Dienst zu bleiben, nur um irgendwelche fiktiven Ansprüche zu erwerben, die im Alter dann 100-200 € ausmachen.
Altersgeld lohnt sich meines Erachtens erst „wirklich“ ab ca. 8-10 Dienstjahre aufwärts. Ab ca. 12 Jahre aufwärts geht es um ausschlaggebende Summen.