Coaching, Psychotherapie und medizinische Behandlung haben unterschiedliche Aufgaben. Ein verantwortungsvolles Coaching stellt keine Diagnose, behandelt keine psychische Erkrankung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Versorgung.
Coaching kann sinnvoll sein, wenn du ausreichend stabil und handlungsfähig bist, um an deinen beruflichen Bedürfnissen, Grenzen, Rollen, Entscheidungswegen oder nächsten Schritten zu arbeiten. Vielleicht willst du klären, ob du im Lehrberuf bleiben möchtest, welche Veränderungsoptionen es gibt oder wie du deine Kompetenzen für eine berufliche Neuorientierung übersetzen kannst.
Coaching ist nicht das richtige Erstformat, wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest und selbst die kleinsten Schritte überfordernd wirken. Dann haben ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Unterstützung Vorrang. Wenn du bereits in Behandlung bist, kann es sinnvoll sein, eine mögliche ergänzende berufliche Beratung transparent mit deiner behandelnden Fachperson zu besprechen.
Wir führen Erstgespräche deshalb ergebnisoffen und ehrlich. Es geht nicht darum, dich zu einer Kündigung zu bewegen. Wir schauen gemeinsam, ob du gerade Stabilisierung, Klarheit, Veränderung innerhalb der Schule oder eine sichere Neuorientierung brauchst – und ob Coaching zum aktuellen Zeitpunkt überhaupt passend ist.