Über mich

Ich bin Isabell und seit 2015 glückliche Ex-Studienrätin

Heute gebe ich als Coach an andere potenzielle Lehreraussteiger all die Kenntnisse und Erfahrungen weiter, die meine Entscheidungsfindung damals erleichtert, meine Neuausrichtung beschleunigt, und mir die Angst genommen hätten.

Ende April 2015 gab ich die Schulschlüssel ab und damit einen Sack voller Verantwortung, Fremdbestimmung, Druck und Frust. Mein Schlüsselbund ist heute um ein Vielfaches leichter und übersichtlicher – genau wie mein berufliches und privates Leben. 

Im Februar 2014 startete ich einen klassischen Lehrerblog unter dem Namen Familie trifft Schule, mit dem ich über die Jahre mehrere hunderttausend Besucher verzeichnen konnte, die auf der Suche nach Informationen zum Lehrerausstieg bei mir landeten. Seit dem ist meine Seite stark gewachsen und aus Familie trifft Schule ist isabellprobst.de geworden. Ich bin stolz, nun mit meinem Namen für das zu stehen, was ich seither aufgebaut habe.

Meine heutige Tätigkeit als Expertin für Lehrerausstieg wurde mir von den zahlreichen LeserInnen meines Blogs auf dem Leib geschrieben, die sich seit 2015 vertrauensvoll mit Fragen und der Bitte um Unterstützung an mich wenden. Bis heute durfte ich viele LehrerInnen in dieser schwierigen Lebensphase begleiten und meine Expertise in Fragen von (Beamtentums)ausstieg und Lehrer-Umorientierung erweitert sich im Zuge dessen stetig. 

Außerdem konnte ich in Sachen Selbständigkeit einem langjährigen Profi auf die Finger schauen: meinem Mann und Businesscoach Frank Probst 😉 Mittlerweile verfüge ich über ein gut ausgebautes Netzwerk zu Anwälten, Gründer- und Unternehmensberatung, ehemaligen Aussteigern, etc. und habe mein Coachingangebot professionalisiert.

Ich weiß genau wie es ist, als LehrerIn am Scheideweg zu stehen und sich damit allein zu fühlen. Meine Motivation und tiefes Anliegen ist es, meinen Klienten die Hilfestellung zu leisten, die ich damals vermisste. Eine zusätzliche Hilfe ist mir dabei meine fundierte Beratungslehrerausbildung (Danke, lieber Ex-Dienstherr 😉 ) . 

Du willst mehr Details? Dann klicke hier:

Über die Frage, warum ich den Schuldienst quittiert habe, könnte ich ein Buch schreiben. Und – HEY – ich bin gerade dabei. Mehr dazu oben im Menü.

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass ich in diesem Beruf gesund und glücklich bis zur Pension „durchhalte“. Körper und Seele  wurden zunehmen davon in Mitleidenschaft gezogen, dass ich permanent bei ihnen anschrieb, so dass ich rückblickend sicherlich geradewegs auf einen Burnout zusegelte.

Die berühmte ruhige Kugel kam jedoch für mich nicht in Frage, da ich an meine Arbeit hohe Qualitätsmaßstäbe anlege und ich der Überzeugung bin, dass man Schülern mehr als „Dienst nach Vorschrift“ schuldet.

Nach einigen Jahren war ich jedoch schlichtweg nicht mehr bereit dazu, meine Arbeits- und Lebensenergie in ein System zu stecken, das ich zunehmend ablehnte und in dem mein Gestaltungsspielraum außerhalb des Klassenzimmers endete. So fühlte ich mich zunehmend wie ein japsender Fisch an Land.

Meine Empathie, mein Unterstützerwille, mein ganzheitliches Menschenbild, meine Freude an Innovation und Prozessoptimierung sind heute die Merkmale, die mich als Coach auszeichnen. So habe ich für mich ganz persönlich genau das richtige Setting gefunden. 

Die Geschichte meiner Neuorientierung war kein Alleingang, sondern sie ist unsere Familiengeschichte, daher erzähle ich sie auch so:

Nach meiner Kündigung als Lehrerin stieg ich nahtlos in das langjährig bestehende Unternehmen meines Partners Frank ein, in dem ich bereits vorher organisatorisch präsent gewesen war: eine private Musikschule für Rock- und Popmusik.

Seit meiner Jugend hatte ich immer aktiv in Rockbands gespielt und nun als Co-Leitung in der Musikschule zu arbeiten passte einfach zu mir. Hier lernte ich, was es heißt, mit einem Dientsleistungsunternehmen selbstständig zu sein, lernte die Vorzüge zu schätzen und die Herausforderungen einzuschätzen und zu bewältigen.

Da Frank – von Haus aus BWLer – über unser eigenes Unternehmen hinaus auch als freier Unternehmensberater tätig war, kam ich schon früh in Kontakt mit dem Gründerthema und entwickelte den Mut, neben der Musikschule auch noch in anderen Branchen Erfahrungen als Selbstständige zu sammeln. 2015 bis 2017 gab ich so als Freiberuflerin Nachhilfe und erstellte als Gewerbetreibende Webseiten für Businesskunden. Meine eigene Seite gestalte ich heute noch selbst. Design-Beschwerden daher bitte an mich  🙂 

Gleichzeitig nahmen über meinen Blog immer mehr potenzielle AussteigerInnen mit mir Kontakt auf, die ich ehrenamtlich beriet und mich immer tiefer ins Thema einarbeitete.

Unsere Schule ließen wir gemeinsam weiter wachsen und haben sie mittlerweile als gesundes Business mit 17 angestellten Lehrkräften verkauft. Der Grund dafür war ein schöner: Wir sind 2017 Eltern geworden und unser kleines Persönchen stellte uns vor die Aufgabe, unser Leben zu vereinfachen und in allen Lebensbereichen die Frage nach dem Wesentlichen zu stellen.

Seit dem konzentrieren wir uns auf zwei Prioritäten, die unsere Werte zusammenfassen und sich gut in Einklang bringen lassen: 1. unsere Familie und 2. andere Menschen auf dem Weg in die berufliche Freiheit zu unterstützen, den wir selbst bereits gegangen sind. 

Für mich lag es auf der Hand, das Lehrercoaching, das ich seit Jahren bereits ehrenamtlich betrieb, zu professionalisieren. Frank fokussierte sich erfolgreich voll auf seine Gründerberatung, die er zuvor nebenberuflich betrieben hatte. Dass ein Teil meines Angebotes sich heute spezifisch darauf ausrichtet, LehrerInnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten, kommt nicht von ungefähr. Es ist unsere eigene „Story“.

Jahrgang *81 / verheiratet und Mutter einer zweijährigen Räubertochter / Wahlheimat Rheinland / born and raised in Niedersachsen / Hundefreundin 🙂 Labradordame Molly begleitet mich täglich ins Büro / HSP / kreativ und musikalisch, was sich auch hervorragend verbinden lässt: 20 Jahre Rockbanderfahrung als Bassistin und seit 10 Jahren tanze ich Lindy Hop, den Swing Tanz der 30er Jahre / Nähen ist mein Yoga (aber Yoga mache ich ab und zu auch) / unbelehrbare England-Liebhaberin trotz Brexit-Blamage.

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“ Du warst für mich ein Rettungsanker! Als ich dich aus meiner Elternzeit heraus kontaktierte wusste ich nur, dass ich nicht zurück in die Schule will, wenn es so weit ist. Danke, dass du mich auf so viele wichtige Fragen mit der Nase gestoßen hast. Davon bin ich bereits einiges angegangen und das macht richtig Spaß. Zwar habe ich noch Zeit mit der Entscheidung über meinen weiteren Weg, aber ich weiß nun, wie meine nächsten Schritte sind und schaue zuversichtlich nach vorne. “ 

Betti, 39 Jahre

Sonderpädagogin aus Hamburg

“ Liebe Isabell, vielen Dank für deine professionelle, unterstützende und individuelle Beratung. Nun sehe ich klarer und traue mir die nächsten Schritte zu. Du entlastest mich damit enorm, weil ich jetzt weiß, welchen formalen Vorgängen ich da entgegenblicke. Alles Gute weiterhin für dich! Es war und ist mir eine riesige Hilfe, mich mit dir austauschen zu können. „

Dorothee, 45 Jahre

Gymnasiallehrerin aus NRW

“ Den Entschluss zur Kündigung hatte ich bereits gefasst, bevor ich dich kontaktierte. Was mir jedoch enorme Bauchschmerzen bereitete, war die konkrete Umsetzung. Die Sache mit dem Altersgeld in Ba-Wü war mir gar nicht so klar. Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Auch das Gespräch mit meiner Schulleitung, den Schülern und Eltern lag mir schwer im Magen. Du hast mir dafür wertvolle Tipps gegeben und so fiel es nur noch halb so schwer. Meine Selbstständigkeit ist angemeldet!  „

Barbara, 47 Jahre

Grundschullehrerin aus Ba-Wü

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