Sechs Lehren aus meinem Weg von der Schule in die Selbstständigkeit

In dieser Folge meines Podcasts erzähle ich dir mehr über die Haltungen, Lehren und Einsichten, die ich auf meinem Weg aus der Schule in die Selbstständigkeit nach der Kündigung als Lehrerin  entwickeln durfte und musste. Hätte ich diese Entwicklungsaufgaben schon vorher bewältigt, ich wäre wohl deutlich kürzer im Lehrberuf geblieben. Sich von der Schule lösen bedeutet aktive Persönlichkeitsentwicklung und das Nachholen von Hausaufgaben, die man lange vor sich her geschoben hat.

Sechs Haltungen, die dir Jahre auf dem (beruflichen) Holzweg ersparen:

Heute bringe ich für dich sechs wichtige Erkenntnisse auf den Punkt, die dir längeres Herumirren ersparen können, wenn du sie JETZT bereits im Auge hast und mit der Umsetzung beginnst. Ganz egal wo dein Weg dich hin führt – eine Veränderung innerhalb der Schule, oder ein Wechsel in die freie Wirtschaft – du wirst davon profitieren weil du dich aus Abhängigkeiten löst.

Denn meiner Ansicht nach ist es vor allem die Abhängigkeit auf vielen verschiedenen Ebenen – nicht nur der finanziellen – die es so schwer macht, sich mit alternativen Berufs- und Lebensentwürfen zu beschäftigen. Es muss oberste Priorität haben, dieses Angewiesen-sein auf Schule abzubauen, um überhaupt frei darüber entscheiden zu können, ob man in der Schule, oder  in einer anderen Branche arbeiten möchte.

Persönliche Abnabelung von der Schule macht eine freies Weitergehen überhaupt erst möglich.

Ich selbst habe meine Abnabelung von Schule eigentlich erst nach meinem Ausstieg bewältigen können, wie ich dir heute erzähle. Mit dieser Folge möchte ich dich dafür sensibilisieren, was du tun kannst, um deine Persönlichkeitsentwicklung in dieser Hinsicht JETZT schon zu starten. Sie wird maßgeblichen Einfluss auf deine Entscheidungsfreiheit haben.

Viel Spaß beim Zuhören! (Folge oben per Klick abspielbar.)

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit anderen!

4 Kommentare zu „Sechs Lehren aus meinem Weg von der Schule in die Selbstständigkeit“

  1. Zunächst: ich finde das, was sie hier tun wirklich gut. Nicht nur im Podcast, sondern generell. Sie bashen nicht, sondern üben konstruktive Kritik und geben auch indirekt Denkanstöße, was Schule eigtl fehlt. Ich selber bin auch ausgestiegen, kurz nach meinem Referendariat. Als ich die Entscheidung traf, war ihr Buch gerade noch in Arbeit. Ein Podcast wie dieses, wäre auch schon während meines Studiums sehr hilfreich gewesen, um einfach mal andere Stimmen zu hören. Denn Lehrer und auch Lehramtsstundierende prägt häufig eine gewisse Unkreativität, Perspektivlosigkeit und fast schon Angst, wenn um eine andere Arbeits- bzw. Lebensgestaltung geht. Man könne fast schon meinen, dass alle Menschen, die kein A13 und unbefristete Anstellung inklusive Pension haben, zutiefst unglücklich und voller Existenzängste sind. Viele, zumindest mit Studium, sind es aber nicht. Das realisiert man aber meistens erst, wenn man schon gesprungen ist, diese Lehrerblase verlässt, und neuen Input bekommt. Deswegen meine Anmerkung zu diesem Podcastfolge: Ich glaube das „weg-von-der-Schule“ ist zunächst ausreichend. Viele befinden sich in einer so toxischen Berufssituation, dass es an Kreativität und Intuition fehlt, um dem „wohin“ Raum zu geben. Es ist einfach zu laut, um sich selbst zu hören und zu spüren. Selbst wenn man nach dem „Weg“ erstmal in einer Zwischenlösung landet, und das werden die meisten tun, kann hier wieder durchgeatmet werden. Die plötzliche Wertschätzung, erste Erfolge und der freie Kopf helfen, das Hineinspüren in das „Wohin“ wieder zuzulassen. Ich plädiere daher für eine gehörigen Mut an Unperfektionismus: Wer erst ein manifestiert Wohin sucht, wird da nie wegkommen. (Wobei Sie später dies ja auch so benennen. Mich hat lediglich das „Wohin schlägt weg“ gestört, weil ich glaube, dass diese Lehre zu Beginn eher ausbremst)

    1. Hallo Tacheles, vielen Dank für dieses tolle Feedback! Ja, da gebe ich dir Recht: Nach einem „Hin-zu“ zu suchen, kann sehr hemmend, beängstigend und bremsend sein. Ich selbst hatte auch nicht wirklich eines, als ich den Lehrberuf verließ. Ich teile daher deine Ansicht, dass auch die Motivation des „weg-von“ völlig ausreicht, um den Absprung zu machen. Genau wie du sagst: Wenn man die Blase verlässt, lichten sich die Aussichten meist sehr schnell. Was ich mit der Aussage „hin-zu“ schlägt „weg-von“ ausdrücken will, rührt aus meiner Erfahrung aus der Arbeit mit Klienten und aus meiner eigenen retrospektiven Sicht. Hier stelle ich immer wieder fest, dass die Klarheit über das „Was will ich eigentlich?“, „Was zieht mich an?“ dem Prozess der Ablösung und Neuorientierung sehr gut tut. Meist steht das dann im Zentrum unserer Zusammenarbeit. Von daher – man braucht vorerst noch kein hin-zu, aber es hilft 😉
      Viele liebe Grüße! Ich freue mich, dass du mithörst!

  2. Hallo Isabel, ich finde deinen Podcast und deine website super. Bei mir reicht inzwischen auch das „weg von“ völlig aus. Und hätte ich nicht familiäre (finanzielle) Verpflichtungen, wäre ich auch schon längst weg. Da ich die aber habe, bewege ich ich langsam aus der Schule raus. Nun habe ich endlich mehrere Einladungen zu Vorstellungsgesprächen (Jippie!!!), frustriere aber total an der Terminierung. Jeder Termin fällt in meine Unterrichtszeit 🙁 Also bat ich um Alternativtermine, die habe ich in mehreren Fällen auch bekommen. Nun bleiben aber trotzdem zwei mir sehr wichtige Gespräche, die immer noch genau in die Kernunterrichtszeit fallen (lässt sich leider auch nicht anders verschieben, da es sich ebenfalls um den „unflexiblen“ 😉 öffentlichen Dienst handelt. Jetzt ist der Frust riesig bei mir, schließlich kann ich nicht einfach Urlaub nehmen und ich wollte meiner Schulleitung erst nach einer Zusage Bescheid geben… nun wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich mit offenen karten spiele und um einen unbezahlten Urlaubstag bitte… Aber was, wenn ich den nicht bekomme? Chance futsch? Das ist soo blöd 🙁
    Aber zurück zum Thema, dein Blog und deine Podcasts bringen mich immer wieder zu mir zurück, wenn der Rest der Welt an meinem gesunden Menschenverstand zweifelt, weil ich das Ziel aller Ziele (Beatmung auf Lebenszeit) aufgeben will. Danke dafür!
    Liebe Grüße!

    1. Hallo, oh, vielen lieben Dank für das tolle Feedback! Ja, ich kann mir vorstellen, dass die Termine kollidieren. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit für dich, sie dennoch wahrzunehmen! Ich arbeite weiter daran, dir Impulse, Informationen und Mut zu geben. Einen guten Start in DEIN 2020 wünsche ich 🙂 Viele Grüße

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.